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Hier kommen meine Fanfictions rein!

_*~-_*~-_*_*~-_*~-_*_*~-_*~-_*_*~-_*~-_*_*~-_*~-_*
1.
Titel: Unausgesprochene Liebe
Kategorie: Shipper und noch was!
Disclaimer: Alle Rechte gehören Donald P. Bellisario, Bellissarius Productions, CBS und Paramount.

Anmerkungen:
1. Das ist meine erste FF! Ich würd’ mich trotzdem über jedes FB freuen, sei es negativ oder positiv!
2. Taschentuchalarm!

Danke semper_fidelis1979, die gebetat hat!
*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*

Langsam ging ein großer Navy-Offizier auf dem Arlingtonfriedhof spazieren. Es war ein verregneter Tag. Selbst der Himmel schien mit ihm zu weinen, denn es regnete schon den ganzen Tag. Er wusste nicht, ob er hier wirklich sein wollte. Er sah wie durch einen Schleier eine blonde Frau auf sich zukommen die ein Baby auf der Hüfte trug. Er bemerkte sie nicht wirklich, erst als sie ihm eine Hand auf den Arm legte und meinte: „Du bist nicht schuld daran, Harm. Sie hätte selbst besser aufpassen müssen!“ Aber alles, was er verstand war: “Auf sie besser aufpassen müssen“ Langsam lief eine Träne an seinem Gesicht entlang. Der sonst so starke Offizier war nur noch ein kleines Häufchen Elend. Man merkte, dass er sehr mit ihrem Tod zu kämpfen hatte.

***Flashback***

Einen Monat zuvor
JAG-HQ
Falls Church, V.A.

“Colonel, Commander, sie beide gehen nach Kuwait. Dort ist ein JAG-Offizier gefallen, der ein Freund von mir war. Sie werden ihn nach Hause begleiten! Packen sie ihre Sachen und geben sie ihre Fälle an Roberts und Turner ab. Dann wird ein Flugzeug sie nach Kuwait fliegen.“, meinte Admiral Chegwidden. Es war mal wieder ein Befehl von Oben! Den beiden blieb also nichts anderes übrig, als sich ihrem Schicksal zu fügen, obwohl es ihm überhaupt nicht gefiel, seine zwei besten Anwälte in den Krieg zu schicken.

***End of Flashback***

Langsam kamen auch noch weitere Leute von JAG dazu. Als erstes kam Bud. Er nahm seine Frau in den Arm, da sie schon wieder in Tränen ausbrach. Sturgis kam als nächster. Er schloss Harm in eine Umarmung, auch ihm liefen Tränen die Wange hinunter.
Langsam gingen sie zusammen zu einem offenem Grab.
„Warum wird sie wie ein Zivilist begraben und nicht wie ein Offizier?“, meinte Mattie, die leise hinzu kam. „Sie wollte es so. Ich weiß nicht wieso, aber sie wollte nicht ,ehrenhaft’ beerdigt werden, obwohl sie es verdient hätte.“ Wieder rann Harm eine Träne über die Wange.
Wieder kamen ihm die Bilder der vergangenen Wochen in den Sinn. Es war wie ein Dèjà-Vu.

***Flashback***

Militär Camp
Kuwait

Als sie in Kuwait waren, wurden sie auch schon, so schnell wie möglich, mit Kampfausrüstung ausgestattet, da sie gerade angegriffen wurden. Sie sahen wie mehrere andere Soldaten ihre Leben in diesem Kampf ließen. Es erschauderte die beiden. Mac hasste diesen Auftrag von Anfang an.
Plötzlich traf eine Kugel direkt neben Harm ein. Er wurde durch die Luft geschleudert und blieb schwer verletzt liegen. Mac passierte nichts, aber sie sah sofort, dass Harm mitten in der Schusslinie lag. Sie zog ihn aus der Schusslinie, suchte seinen Puls, fand ihn nach längerem suchen und versuchte ihn wach zu bekommen. Als er nach endloser Zeit ihr endlich wieder in die Augen sah, lächelte sie. Der Bombenhagel verklang allmählich.
Sie schenkte ihm ein Atem beraubendes Lächeln. „Wie geht es dir Sarah?“ „Gut, ich hab nur ein paar Kratzer abbekommen, aber du wurdest schwer verletzt!“ murmelte sie. „Und....“ Aber ihre Augen leuchteten. Das Lächeln und ihre Augen waren voller Freude und Liebe, dass er noch lebt aber auch voller Angst, dass er es vielleicht nicht schaffen könnte, da er schon sehr viel Blut verloren hatte.
Langsam lehnte sie sich zu ihm hinunter und hauchte ihm einen unsagbar zärtlichen Kuss auf die Lippen. Er erwiderte ihn mit der selben Zärtlichkeit.
„Sarah, komm wir gehen ins Lager zurück!“ Dann lächelte er leicht.

Wieder im Camp
Harm wurde auf die Krankenstation gebracht und Mac wurde schnellst möglich verarztet. „Hey Flyboy, wie geht es dir?“ „Schon ok! Wie geht es dir?“, fragte er mit Besorgnis in der Stimme, da Mac ein Pflaster an der Stirn trug und es nicht aufhörte weiter zu bluten. „Es sieht schlimmer aus, als es ist!“ „Du wolltest mir vorhin etwas sagen, bevor wir angegriffen wurden. Was, Sarah?“, fragte er sanft. Durch Mac fuhr ein wohliges Kribbeln, wie immer, wenn er ihren Namen aussprach. Sie antwortete nicht.

1.Woche später
‚Harm ging es inzwischen wieder gut. Vor einer Woche wollte er die Sache auf sich beruhen lassen, aber nun, wollte er doch wissen, was sie ihm sagen wollte. „Mac, was wolltest du mir neulich sagen?“ Mac erwiderte erst mal nichts. Sie kaute leicht auf ihrer Unterlippe herum, wie immer, wenn sie vor etwas Angst hatte, sie etwas aufregte, oder sie nicht mehr weiter wusste.
„Schon ok, war nicht so wichtig!“ , schaltete sie sich selbst. Ein anderer Teil von ihr meinte: Mit diesem Gedanken rann eine Träne langsam an ihrer Wange entlang. „Sarah?“, er sprach sie sanft an. „Was ist, Sarah?“ Zärtlich nahm er sie in den Arm und wischte ihre Tränen weg. Er tat dies so zärtlich, dass Mac fast dachte, sie verbrennt an den Stellen, wo er sie berührte. Sie lehnte sich in seine Umarmung, und er umschloss sie noch fester. Nach endlos scheinenden Minuten lösten sie sich wieder von einander. Sie lächelten sich zärtlich an.

***End of Flashback***

Damals hatte er viele Gefühle in ihren Augengesehen. Er las darin Vertrauen, endloses Vertrauen, Schmerz, Trauer und etwas für ihn, zu diesem Zeitpunkt undefinierbares. Er dachte, es sei Liebe, die sie für ihn empfand, verwarf aber den Gedanken schnell wieder, da er dachte, dass sie niemals so für ihn empfinden konnte, wie er für sie empfand.
Bei diesem Gedankengang zerbröckelte seine Maske, die er aufgesetzt hatte.

***Flashback***

Plötzlich hörten sie, wie draußen Bomben fielen. Schnell gingen sie bewaffnet nach draußen. Sie versuchten die Verletzten aus der Schusslinie zu ziehen, was ziemlich schwierig war, da der Bombenhagel kein Ende nahm. Viele zogen sich in den Keller des einzigen Hauses zurück. Harm und Mac retteten vielen Menschen das Leben. Harm und Mac wollten zurück gehen, als Mac noch eine zwar schwerverletzte, aber noch lebende, Frau sah. Sie rannte wieder aus dem sicheren Haus hinaus. Harm bemerkte erst gar nicht, dass sie wieder hinaus ging, erst als er einen Aufschrei hörte, schrillten alle Alarmglocken. Er fuhr, wie von der Tarantel gestochen, herum und sah Mac blutüberströmt auf dem Boden liegen. „Sarah!“, schrie er. Er wollte zu ihr rennen, doch er wurde von einem Captain zurück gehalten. „Sie können da jetzt nicht raus. Das sind zu viele Bomben, die da herunter kommen.“
„Aber, ich muss zu ihr!“ meinte Harm, riss sich von ihm los und stürmte hinaus. Als er endlich bei ihr war, konnte er nichts mehr für sie tun. Dennoch hoffte er. Er hoffte auf ein Wunder, jedoch vergeblich. „Harm“, ihre Stimme war sehr schwach. „Sarah! Ich hole einen Arzt.“, meinte er, doch sie hielt noch immer seine Hand. „Nein Harm, ein Arzt kann auch nicht mehr helfen. Ich möchte dass du weißt, dass,... Harm ich....“, immer wieder musste sie Luftholen um überhaupt noch sprechen zu können. „ Harm, verzeih mir, dass ich dir das nicht schon eher gesagt habe, ich wollte es schon so oft sagen, aber ich konnte nicht. Ich...ich liebe dich.“
Sie sagte das mit letzter Kraft ehe ihre Hand langsam in seiner erschlaffte. „SARAH, nein, nicht!“ „Warum, warum, hast du sie mir genommen? Warum sie? Erst meinen Vater, dann Diane und nun, das was ich am meisten geliebt habe!“ langsam ebbte seine Stimme ab.
Erst rann eine Träne ganz langsam an seiner Wange hinunter und fiel auf Macs Gesicht. Dann brach er gänzlich in Tränen aus. Es waren richtige Sturzbäche und alles um ihn herum verschwamm. Nach einiger Zeit, er wusste nicht ob es Minuten oder Stunden waren, konnte er nicht mehr weinen. Er hatte keine Kraft mehr. Das einzige was er machte, war, sie ins Krankenlager zu tragen. Vorsichtig schob er eine Hand unter ihren Rücken und die andere unter ihre Kniekehlen. Bedächtig hob er sie hoch. Er trug sie als wäre sie zerbrechlicher als Glas. Dort angekommen legte er noch einmal seine Lippen auf die ihren, so wie er es schon oft getan hatte. Sonst waren ihre Lippen immer warm und erwiderten seinen Druck, doch dieses mal, waren ihre Lippen kalt und leblos.
, fragte er sich zum zweiten mal.

***End of Flashback***

Als Harm an dem offenen Grab stand, hielt er zwei Blumen in der Hand. Es war eine rote Rose. Die Blüte sollte die Liebe ausdrücken, die er für sie empfand. Die Dornen, die er an der Rose gelassen hatte, standen für den Schmerz, den sie beide oft empfanden und seine Trauer. In der anderen Hand hatte er eine kleine weiße Rose, die für die Ewigkeit stand. Er hatte ihr gesagt, er wäre immer für sie da. Beide verbanden mit der Ewigkeit auch eine schmerzhafte Erinnerung wie das Gespräch auf der Fähre. Er hatte sie damals weggestoßen, was er im nachhinein äußerst bereut hatte und immer noch tat.
Fast wäre er während der Predigt, die den Angehörigen Trost spenden sollte, zusammen gebrochen. Er wollte weglaufen, doch er konnte nicht und. Nach der Beerdigung lösten sie sich auf und gingen, nur Harm blieb noch bei dem Grab. Er strich langsam über den Schriftzug der Grab Aufschrift:
Lt. Col. Sarah MacKenzie
United States Marine Corps
* 14.08.1967
+ 25.07.2004

“Ich liebe dich auch, ich habe dich geliebt und ich werde dich immer lieben, bis dass mein Tod uns vereint!“
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2. Wieder vereint

Autorin: Katrin G.
Email: Kate1992@gmx.de
Feedback: Always Wellcome! (d.h. wenn ich keins bekomme, bin ich sauer!)
Timeline: Keine bestimmte!
Kategorie: Shipper, Charakterdeath
Disclaimer: Besitz ist nur eine Illusion. Ich will nichts von dieser Serie besitzen. Es geht nicht um das Haben sondern um das Sein.

Anmerkung:
Wer Mord und Todschlag nicht mag, oder aber nah am Wasser gebaut ist, sollte diese FF nicht lesen! *schonzuvielverratenhabe*

Widmung:
Für Juli!
Süße, ich hab dich ganze dolle lieb. Danke, dass du mich immer unterstützt und mir hilfst, bei egal was!
Hab dich ganz doll lieb! *knuddl*

_*~-_*~-_* _*~-_*~-_* _*~-_*~-_* _*~-_*~-_* _*~-_*~-_* _*~-_*~-_* _*~-_*~-_*_*~-_*~-_*_*~-_*
Langsam bewegte sich eine schmale Frauengestalt den Weg entlang. Der Weg war schmal und uneben, sodass sie manchmal leicht strauchelte. In ihrer linken Hand hielt sie einen Gegenstand. Sie hielt ihn fest umklammert, fast so, als würde jemand ihr ihn weg nehmen. Ihre Knöchel stachen weiß hervor, so sehr hielt sie ihn fest.
Sie kannte den Weg schon auswendig. Sie ging ihn ja jeden Tag. Egal, ob es regnete, die Sonne schien, es stürmte, gewitterte, oder der Himmel wolkenlos war. Immer kam sie her. Jeden Tag. Immer zur selben Zeit.
Ihr Gesicht sah man im mondlicht genau. Die Haut, die früher einen leichten Braunton hatte, war blass. Ihre Wangen waren eingefallen und ihre früher glänzenden Augen waren jetzt matt und glanzlos.
Kein Laut war zu hören, als sie den Weg entlang lief.

Nach einigen Minuten blieb sie stehen und suchte mit ihren dicht bewimperten, unergründlichen Augen den vor ihr liegenden Stein ab.
Je näher sie dem Grab kam, desto lauter pochte ihr Herz, das unter der khakifarbenen Jacke eingehüllt war.

Ihr Atem wurde schwerer und ihre Schritte verlangsamten sich. Sie dachte, es wäre leicht, doch dem war nicht so.
Ihre Hand lockerte sich etwas um den Gegenstand. Im Mondlicht sah man etwas blitzen.

„Er meinte immer, du hättest nicht gewollt, dass ich zu dir komme, aber....“, sie stockte. „...aber...ich kann nicht mehr. Ja, ich weiß, ich habe dir versprochen, für dich mit zu leben. Aber: Schau mich an! Ich kann einfach nicht mehr.
Es tut mir leid. Ich komme zu dir, mein Liebster. Mein Leben hat ohne dich keinen Sinn mehr.“, sie sprach das alles sehr leise, fast so, als hätte sie Angst, dass es jemand mitbekommen würde, außer IHM.

Sie nahm die Pistole. Es war SEINE Pistole gewesen. Er hatte sie immer bei sich, nie hatte er sie vergessen. Jetzt sollte sie sie wieder zu IHM führen.

Langsam strich sie noch ein letztes mal über die Buchstaben, die in den Grabstein eingraviert waren:

Harmon Rabb jr.
1963-2005

Du wirst für immer in unseren Herzen weiter leben.


Sie nahm die Pistole, legte sie an ihre Schläfe ...und drückte ab. Langsam sah sie, wie alles um sie herum verschwamm. Ihre Beine wurden schwer und wackelig und gaben letztendlich nach. So lag sie da: die Beine und Arme von sich gestreckt, auf dem Grabstein des Menschen liegend, den sie am meisten liebte. Sie merkte, wie das Leben aus ihr stieg.
Ihr Leben zog vor ihrem innerem Auge im Bruchteil von einer Sekunde vorbei. Erinnerungen an die Zeit mit Freunden, mit IHM, der erste Kuss mit ihm, aber auch andere Dinge – nicht so schöne. Wie er ermordet wurde. Sie hatte Monate damit verbracht, den Mörder zu finden. Sie ahnte immer, dass er nie Selbstmord begangen hatte, wie es in allen Akten stand. Dann, nachdem sie herausgefunden hatte, wer es war, suchte sie ihn. Tag und Nacht suchte sie den Mörder ihres Seelenverwandten.
Und dann, eines Tages, stand er vor ihr – als wäre nie etwas gewesen. Sie sah ihn nur an, SEINE Waffe in der Hand, dann war eine Erinnerungslücke. Das nächste, was sie wusste, war, dass der Mörder vor ihr lag – erschossen!
Aber sie hat auch anderer Erinnerungen! Erinnerungen an die Leute, die sie alleine gelassen hatten, die ihr nahe gestanden hatten...die sie verlassen haben, als sie sie am meisten gebraucht hätte!
Sie schluchzte. Eine einsame Träne rann ihre Wange hinunter. Ihre Augenlieder wurden schwer.
Ihr letzter Gedanke war: „Bald sind wir vereint! Bald...ja bald. Dann liege ich wieder in seinen starken Armen, die mich beschützen. Ja, bald sind wir wieder vereint!“ Bei diesem Gedanken musste sie lächeln. Sie lächelte wieder. Sie lächelte seit Tagen, nein, Wochen, nein Monaten wieder!
Die Träne, die ihre Wange hinuntergerollt war, traf auf dem Grab auf und im selben Augenblick war auch all das Leben aus ihr gewichen.

ENDE

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